Science Fiction

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Daniel Suarez ist ein politischer Autor. Grob zusammengefasst basiert seine Arbeit auf der Einsicht, dass die Bewohnbarkeit des Planeten nicht bloss gefährdet ist: er glaubt nicht mehr, dass wir das hinkriegen! Resignation, andererseits, ist seine Sache nicht; das wäre auch ganz unamerikanisch. Auch moralisieren und theoretisieren … alles Quatsch. Was es wirklich braucht, das sind praktikable Alternativen, hands on: wie geht das? Genau das beschreibt Suarez; er schreibt Science Fiction.

Es gibt einen Wikipedia-Eintrag für den Essay, eine „offizielle“ Definition der Gattung dagegen gibt es nicht. Man liegt nicht ganz falsch, in einem Essay den Versuch zu sehen, ein kulturelles oder politisches Thema in seiner Breite und Tiefe zu behandeln. Genau das macht es schwer, den Essay "Todesalgorithmus" von Roberto Simanowski zusammenzufassen.

„Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?”︁ So überschrieb Friedrich Schiller seine Antrittsrede in Jena, das war 1789. Die Frage ist jung geblieben: Zweihundert Jahre später, plus/minus, startet ein Raumschiff zum Neptun – auf den Spuren der Universumsgeschichte. Der Autor des die damit verbundenen Ereignisse dokumentierenden Reiseberichtes, Dietmar Dath, kommentiert in seiner Eigenschaft als Brotgelehrter die Eiskönigin 2 oder Starwars 9, als philosophischer Kopf hingegen entwirft er Welten.

Eine Be Sprechung. 

Spoiler: soweit mir das nötig erscheint, werde ich wesentliche Teile der Geschichte offenlegen. Das könnte der Verwirrung, die Jeff VanderMeer in seiner Southern Reach-Trilogie erzeugt, erzeugen will, abträglich sein.