KULT

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„Unser Land hat genug. Wir werden das nicht mehr ertragen, und darum geht es hier. … Wir werden den Diebstahl stoppen. …
Nebenbei: Glaubt irgendjemand, dass Joe [Biden] 80 Millionen Stimmen hatte? Glaubt das jemand? Er hatte 80 Millionen Computer-Stimmen. Es ist eine Schande. So etwas hat es noch nie gegeben. …

Corona as a Metaphor

The democratic crisis

Corona, Corona, Corona. The polycentric world is monothematic. What else to talk about, now? Trump is not yet, but will be, history; I'm running out of topics. Lockdown? New Year's Eve bangers? Armin Laschet? The culture lies prostrate, the brains rotate empty. I begin to suspect that I'm repeating myself. Whereby: It is a re-flex, a re-action. My friend Frank, for example. He says what he says and wants, three times, four times, five times. One day I am slightly annoyed and reply: "Listen! I got you the first time, you know?

Corona als Metapher

Die demokratische Krise

Corona, Corona, Corona. Die polyzentrische Welt ist monothematisch. Worüber sonst sprechen, jetzt? Trump ist noch nicht, aber wird, Geschichte; mir gehen die Themen aus. Lockdown? Silvesterknaller? Luschet? Die Kultur liegt darnieder, die Hirne drehen leer. Mir kommt bereits der Verdacht, dass ich mich wiederhole. Wobei: Es ist ein Re–flex, eine Re-aktion. Mein Freund Frank, zum Beispiel. Er sagt, was er sagt und will, drei Mal, vier Mal, fünf Mal. Eines Tages bin ich leicht genervt und entgegne: „Hör mal!! Ich versteh Dich schon beim ersten Mal, weisst Du?

Editionsbericht: Das Thema KI beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Das jüngste Buch „Künstliche Intelligenz oder der Sinn des Lebens“ von Richard David Precht, habe ich es zunächst als Hörbuch gehört. Bei Hörbüchern verrauscht schon mal ein Argument, … und so kam es, dass mein erster Eindruck auf einen lauen Verriss hin deutete: je nun, lohnt es die Mühe?

(II) Wandelnde Werte

Teil I des Essays ging um die innere Dia-lektik von Wertvorstellungen: was als „gut“ gilt und was eben dieses „Gute“ real ist – mehrdeutig nämlich. Dabei habe ich das Misslingen („Gut gemeint, aber …“) vom sachlich Unguten unter-schieden, von falschen Umgangsfor-men, Ritualen und sozialen Normierun-gen. Teil II fragt nach den Stellschrau-ben, mit deren Hilfe die Werte und ihr Wirken wieder zusammen kommen. Der Trick: nicht die Werte selbst zu verhan-deln; oder eben erst … ganz am Ende.

Ivd 21-09-2020
Anti-Amerikanismus

„Samstag-Morgen war gekommen und ein heller, frischer, fröhlicher Sommermorgen war's. …

Ivd 25-08-2020

Der Bauch des Covidioten

Innovation beim Verzicht

Der Humanismus sei die Krankheit des Planeten – ich zitiere Yuval Noah Harari (Homo Deus) aus dem Gedächtnis. Es ist die resignierte Einsicht eines breit und tief gebildeten Diagnostikers, der nicht länger verdrängen kann, dass der Mensch stets und rücksichtslos seine Zwecke verfolgt, und sei es wider alle Vernunft.

(I) Wankende Werte

Seit vielen Jahren belästigt mich das Gefühl, dass die Richtschnur des Handelns, unser Verständnis davon, was gut oder richtig ist, ins Wanken geraten ist. Wir bewerten etwas als gut, das dann einer Überprüfung nicht standhält. Wir wissen gar nicht mehr genau, was eigentlich gut ist (z.B.): Wachstum schafft Wohlstand UND Klimawandel. Unsere Vorstellungen sind mehrdeutig, ungenau. Im ersten Teil dieses Essays stelle ich Überlegungen zur inneren Dialektik von Wertvorstellungen an.

Ivd 01-08-2020

Heimat und die

Homeland-Security

Wenn ich überhaupt so etwas wie „meine Heimat“ kenne, so ist es meine Sprache. Vielen Bemerkungen meines Umfeldes kann ich entnehmen, dass ich sie „ganz gut“ beherrsche; vielleicht auch etwas zu gut.

Abgeschlossene Meinungsbildung

Covidiotie u.a.

Ich werde krank.
Schon seit einiger Zeit verspüre ich eine aufkommende Meinungsintoleranz, mein Frontallappen revoltiert, ich habe dogmatische Hitzewallungen und in den letzten Tagen zeige ich regelrecht intellektallergische Abstossungsreaktionen.