Ukraine

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Meinung, Meinung, meine Meinung, da schiesst Du doch locker mal was aus der Hüfte! Es gibt Topics, da gelingt mir das, doch die Atomdrohung Vladimir Putins kann ich nicht an einem Nachmittag abhandeln; seit drei Wochen schraub ich jetzt daran rum.

Im ersten Teil dieses Essays galt der Blick dem Krieg und der Welt – und mir gruselte. Immerhin: kaum war das Stück (am 18.) online, da hatten die Hinweise auf das Fehlen eines Marshall-Plans für die Ukraine auch schon Gehör gefunden (am 24.). Whow! Das ging schnell!

Die Neue Welt(Un-)Ordnung

Die Idee, über eine Weltordnung oder gar eine „Neue Weltordnung“ zu reden, du liebe Güte, … die Idee gehört an den Stammtisch. Sie ist besoffen von Hybris, angeschickert aber wenigstens. Nicht einmal jene, die eine Weltordnung mit ihren politischen Entscheidungen de facto „herstellen“, verfügen über sie. Zu viele Variablen, zu viele Entwicklungen, zu viele Ungewissheiten.

Über die Weltordnung zu reden, c’mon, that’s Gods business.

Ivd 25-07-2022

Lanz und Precht

Pranzologen at Work

Am 12.7. war Richard David Precht zu Gast bei Markus Lanz. Schönes Bild: an den Schuhen kann man sie gut unterscheiden. Die Sendung erreichte 1,57 Mio Zuschauer und hatte damit eine Reichweite von 10,2 %.

DefCon 2

Kriegsgewinnler und Verlierer

Macron!
Nur kann es kaum ermutigen, wenn mal eine von den vielen Nachrichten weniger katastrophal ausfällt. Meine Haltung zu Macron ist eindeutig zweideutig: als Europäer halte ich ihn für (nahezu) unersetzbar, ob ich das als Franzose auch so sehen würde, ist zumindest fraglich. Was soll’s! In Unkenntnis der nationalen französischen Details bleibt mir nichts übrig, als das Kleingedruckte zu ignorieren.

DefCon 2

Der Aggressor diktiert die Wahl der Waffen

Es ist schwer, auf der Höhe der Entwicklung zu denken; noch schwerer ist es, die deutsche Zurückhaltung gegen die existentielle Not und das Pathos des ukrainischen Präsidenten zu verteidigen; die Frage, die landauf, landab diskutiert wird, lautet gar: ist es nicht sogar unredlich?

DefCon 2

Nachtrag zu Ken Follett, 27-II

Ich war versucht, unter der Überschrift „Ein Abgrund an Landesverrat" einen weiteren „Nachtrag“ zu meiner Ken Follett-Empfehlung zu schreiben. Die öffentlichen Aussagen des Inspekteurs des Heeres, Alfons Mais, nach denen die Bundeswehr „mehr oder weniger blank da“ steht, hatten mir neuerlich die Sprache verschlagen; neuerlich, denn die losen Reden von Politikern, Entscheidungsträgern, Lobbyisten oder Journalisten, die seit über einem Jahr über den Zustand der Bundeswehr verbreitet werden, halte ich vor allem dann für unverantwortlich, aber auch für politisch-strategische Dummheiten, wenn sie denn zuträfen.

DefCon 2

Ken Follett und die Wirklichkeit

Die Wirklichkeit hat meine Rezension von Ken Folletts "Never" eingeholt. Meine ursprünglich ergänzenden Kommentare haben eine … und noch eine Aktualisierung nötig gemacht; inzwischen wachsen die Ergänzungen der Rezension über den Kopf, und ich habe sie hier zu einem eigenen Beitrag zusammengefasst – wobei der jüngste "Nachtrag" an erster Stelle steht.

Nicht zuletzt ob des unvorstellbaren Erfolges geht es mir wie jenen Bildzeitungslesern, die, wenn sie erwischt werden, versuchen, sich mit „soziologischen Erklärungen“ herauszureden – und dann irgendwas von „der Stimme des Volkes“ oder Ähnliches filusofieren. Ken Follett zu empfehlen geht nicht ohne Vorwarnung.
Aktuelle Ergänzungen, die zunächst hier als p.s. standen, habe ich in den Blog überführt.

Jeder weiss, dass man in Krisen wie dieser der Nachrichtenlage nur bedingt trauen kann: im politischen Poker um die Durchsetzung von Positionen und Interessen wird mit harten Bandagen informiert, und was ich im Photoshop hinkriege, das können die geheimen Dienste schon lange.