facebook ist eine grottige Plattform. Irgendwann war irgendwas, du findest es nie wieder. Das Scrollen in der timeline: a nightmare.
Irgendwann habe ich mal irgendwas über Atomkraft gesagt; gern würde ich nachlesen, was das war, ich finds nicht wieder. Irgendwas, das ich dort gesagt habe, fand die Zustimmung von Markus Roder, der mir dann die Freundschaft anbot.
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Ein Symptom06-02-2018
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Worüber man nicht sprechen kann, ...03-11-2020
Mein Vorsatz heute morgen: prüfen, ob irgendetwas sinnvolles gesagt werden könnte.
Ich glaube nicht!Das erste, das mir dann doch einfällt, ist über Wochen und Monate unerwähnt geblieben, obwohl es doch so offen zutage liegt:
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Ein Ordnungsruf12-03-2017
Dieses Jahr sind Wahlen! Was wirst Du tun? Immerhin stehst Du irgendwo links von der Mitte, eher links als Mitte; leider ist das aktuell ein bedauernswerter Standpunkt. Denn die Angebote Deiner Repräsentanten sind übersichtlich bis dumpf. Die wirklichen Probleme, Europa, Trump, die Folgen der Digitalisierung schon gar nicht, werden gar nicht erst adressiert. In dieser Situation erscheinen zwei Aussagen als unabweisbar: Erstens kommt es auf Dich an und zweitens musst Du über den Tellerrand schauen. Nach einer kritischen Analyse gibt es für Dich nur eine politische Option.
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im Staate Dänemark06-09-2018
Der Morgen über der Wiese ist neblig, da stolpert der Herr Gauland durch's Frühstück. Der will „das System weg“ haben, auf Nachfrage: das System Merkel; eine Revolution soll es werden, friedlich natürlich.
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Und Du musst Dich entscheiden28-02-2023
Obwohl es mir öfter mal in den Fingern juckt, halte ich mich meist zurück, wenn mal wieder irgendein „I Told You So” vorbei schlendert; andererseits – ein wenig Klappern gehört durchaus zum Handwerk. In diesem Sinne: Treue Besucher meiner WebSite wissen, dass ich das Motto „Arbeit am Epochenbruch“ vor Jahren gewählt habe (der zugehörige Relaunch der timelabs-WebSite war ~2017) – und mein Angang damit in Null-Komma-Gar-Keinem Zusammenhang mit der Zeitenwende steht, die Olaf Scholz vor einem Jahr ausgerufen hat.
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Klappe halten!28-03-2020
Es ist jetzt vielleicht 10 Tage oder 3 Wochen her, dass wir verstanden haben, wie ernst die Epidemie ist; wir: als Gesellschaft, wir als Welt. Es dauerte, bis sich der soziale Druck bis in die uneinsichtigsten Köpfe vorgekämpft hatte – und bei jenen mit genügend wenig Grips und Erfahrung ist vermutlich immer noch eine gewisse Strecke bis zur Einsicht zu überwinden: Wenn ich auf den Parkplatz der grossen Firma nebenan schaue, bei Schichtende: weder Mundschutz noch Abstand; Fahrgemeinschaften, Grüppchen, alles wie gehabt. Doch auch, wenn und wo wir verstanden haben – viel weiter, als dass „Krise ist“, sind wir damit noch nicht gekommen.
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Ökologie IST globale Ökonomie22-01-2025
Was soll ich bloss wählen – die bange Frage ist sogar bei Lanz+Precht angekommen! Eine unmögliche Entscheidung soll getroffen werden, genau genommen sind es drei: Gehe ich wählen und wenn ja, was und wen? Dabei ist das Feld ebenso von Vergangenem vermint wie von transatlantischen Verwürfnissen bedroht. Aber komm: Es wird eine neue Regierung geben, und sich nicht zu entscheiden ist auch nicht besser, als schlecht zu regieren. Also übernimm Deinen Teil Veranwortung für das Kreuz der Realität.
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Regulierung01-08-2017
Platt gesprochen finden Diskussionen über ziemlich egal welchen Gegenstand auf drei Levels statt:
es werden oberflächliche Gemeinplätze ausgetauscht,
es finden tiefenscharfe Haarspaltereien statt oder
es toben Schlammschlachten im Graubereich zwischen Ahnen, Wissen und Spekulieren. Gelegentlich stellt sich die Frage: warum eigentlich überhaupt reden? -
Der Aggressor diktiert die Wahl der Waffen22-03-2022
Es ist schwer, auf der Höhe der Entwicklung zu denken; noch schwerer ist es, die deutsche Zurückhaltung gegen die existentielle Not und das Pathos des ukrainischen Präsidenten zu verteidigen; die Frage, die landauf, landab diskutiert wird, lautet gar: ist es nicht sogar unredlich?
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Propaganda @ work11-03-2020
Bereits während meines Studiums im letzten Jahrtausend hatte sich die pazifische Region als aufkommendes geopolitisches Interessenfeld herumgesprochen, und spätestens mit Barack Obama wurde der strategische Wechsel der politischen Aufmerksamkeit regierungsamtlich. Dass die NATO wackelt, das wissen wir also nun schon eine ganze Weile.
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Blindstellen im Diskurs03-05-2020
Ich weiss nicht, wie mir geschah – aber seit zwei, drei Jahren, vermutlich ausgelöst durch einen Mangel, haben sich Fragen der geostrategischen (Militär-)Politik in meine Aufmerksamkeit eingeschlichen; eigentlich das Letzte, was meine feinsinnig-kultur-philosophisch-zeitgeistige Pulsnahme etwas anginge.
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Nach der Behauptung. Vor dem Entwurf21-05-2020
Es gibt viele lesenswerte Science Fiction, die Zukünfte entwerfen: Ob Utopie oder Dystopie, wir lesen sie zumeist als eine Kritik der Gegenwart. Doch wie in einer unausgesprochenen Verabredung geht mit der Ausgestaltung der Zukunft kein Anspruch auf Gestaltung der Gegenwart einher. Der Ent/Wurf reicht voraus, das genügt. Die Rückbindung zur Gegenwart ist abgerissen.
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Eine Reifeprüfung07-04-2022
Es ist das unterste Mindeste, dass wir jenen Gegenüber Verständnis haben, die in existentieller Not mit harschen Worten andere beharken, von denen sie sich „eigentlich“ Hilfe erwarten. Wenn die Hilfe ausbleibt, oder nicht in der Form geleistet wird, wie sie erwartet wird und womöglich nur so tatsächlich auch helfen würde, sozusagen als Placebo-Hilfe auftritt, wird aus Enttäuschung auch Wut. Deswegen müssen es „Hilfs-Versager“ ertragen, dass sie beschimpft werden, auch wenn sie … unterhalb der geforderten Schwelle … helfen, und im Übrigen „ihre guten Gründe“ haben.