… um diese historische Weichenstellung, geht es in der Rede von Florian Meinel. Diese, nämlich die feierliche Antrittsvorlesung am Lehrstuhl für vergleichendes Staatsrecht und Politische Wissenschaft der Göttingener Georg-August-Universität hielt der Verfassungsrechtler und Rechtsphilosoph Florian Meinel am 13-VI-2024. Sie ist auf YouTube zu sehen. Ein Jahr später (ich habe davon erst jetzt erfahren), sozusagen abgehangen wie ein gutes Steak, kann man sehen, dass sie über den Tag hinaus trägt, mehr noch.
Diese Rede ist der Hammer!
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- 15-11-2025
- Wie viele Sprengköpfe braucht die Apokalypse11-01-2026
Meine Gedanken zum Jahreswechsel haben den Ereignissen nicht standgehalten. Über die Halbwertzeit dieser, meiner Revision wage ich keine Mutmassungen. Ein paar Überlegungen zur Ausrichtung des geopolitischen Denkens in Europa, so hoffe ich wenigstens, halten etwas länger – während sie zugleich rasche Wirkung beanspruchen ... Es war einmal ein Schutzschirm ...
- Epochenbruch06-02-2026
Eine Verfassung? Und nicht „nur” für Deutschland! – grössere Geister sind daran gescheitert. Kein gutes Vorzeichen, auf den ersten Blick. Doch schauen wir etwas genauer hin.
Erstens: Jedes andere Ergebnis wäre mehr als nur erstaunlich gewesen!
Zweitens: Seitdem sind 20 Jahre vergangen.
Drittens: Würde wohl ein weiteres Jahrzehnt vergehen, selbst wenn man sich heute „einig” wäre. - der tägliche trade off05-03-2026
You ain't seen nothing yet
We're all gonna feel the backlash
Of puritanical power
And kicking us down into the ground
Gonna be their Finest Hour
You better decide which side you're on
The chips go down before too long
If Left is right then Right is Wrong
You better decide which side you're on
Too late, trendy thinkers
Your time is running out
Ain't no time to wonder why
Ain't no time for doubtTom Robinson, 1978
- Der Staat ist das Ziel09-03-2026
Tabus sind laut oder leise, manche erscheinen sinnvoll, daneben gibt es schädliche. Sie grenzen aus, unterdrücken, lassen nicht stattfinden, was aber doch, abseits, subkutan, im Dunklen oder im Hintergrund, irgendwie wirksam ist. Zuweilen haben sie eine gesellschafts-hygienische Funktion und helfen bei der Vermeidung von Diskussionen, deren „offene“ Enden Schäden anrichten (würden): sie halten, sozusagen, Pandoras Büchsen geschlossen.
- Der Staat ist das Ziel09-03-2026
Solange „die Krise” noch droht und nicht eingetreten ist, ist Zeit für Vorbereitungen, für das Nachdenken. Die Ordnung muss wachsen, darum geht es hier, lange bevor sie benötigt wird!
- Die Idee ist gut18-03-2026
Wohnzimmer TV: „Was, um Gottes Willen, sind denn „Wohnzimmer der Gesellschaft”. Das sind soziale Orte des Gemeinsamen, wie diese taz-Kantine hier, wo die Verschiedenen sich treffen können, und sich ohne Zwang, und ohne Rollenzwang, … austauschen können.” So leitet Peter Unfried, Chefredakteuer von FuturZwei, dem Quarterly der taz, den Abend ein.
- Die Brandmauer ist abgebrannt03-04-2026
Als noch nicht jeder Pups im Internet landete, hiess es beim Radio: Das versendet sich. Und heute: Das Internet vergisst nix, eigentlich. Andererseits werden die Speicher täglich neu geflutet, und der Aufreger von gestern ist kaum wiederzufinden. Dieses Tempo ist dem Nachdenken abträglich! ...
Hat noch irgendwer das Ding mit Manfred Weber und der AfD auf dem Schirm?
- Eine Anekdote05-07-2026
Guten Tag, Wir kennen uns nicht – … meine Frage wird Ihnen etwas seltsam vorkommen: Sind Sie mit Gabi *** verheiratet?
- Kunst, die Freiheit der15-07-2026
Bei Wolf Biermann heisst es (50 Jahre her), man solle immer einen Schritt zu weit gehen; (doch) auch das Zuweitgehen habe sein Mass. Für das zu weit Zuweitgehen gibt es unendlich viele Beispiele; ein für seine Übertreibungen beinahe geadeltes Austragungsfeld ist die akademische Sprache. Sie bemüht Christoph Möllers, um über die Kunst und die Freiheit nachzudenken.
- Verantwortung, Loyalität, Verrat, Tod08-08-2026
„Shogun“, ein Breitwand-Roman von James Clavell, war bereits 1980 in Serie im TV. Ich erinnere Bilder: der vergammelte Fasan, die vierkantigen Minikopfkissen (wie wohl man die sich „teilen” könnte?), Richard Chamberlain im Kimono und das maskenhafte Gesicht Yoko Shimadas; dazu die (unverstandenen) bellend, kehlige Sprache, die den Japanern zur Verständigung dient (dito nur schwer vorstellbar) … Erinnerungsinseln, halb verschüttet. Aufgetaucht, als ich kürzlich über das Hörbuch stolperte, gut gelesen von Julian Mehne, der offenbar auch japanisch spricht.
- Wer kam zurück ?12-08-2026
Odysseus ist in aller Munde.
Insbesondere die internationale Presse überschlägt sich mit Erklärungen, Deutungen und Bewertungen, bis hin zur ausgiebigen Beschreibung der Technik des Bogenspannens. Der Aufruhr, den der Film – das Attribut: „marketingseitig“ steht hier vorsorglich – erzeugt hat, ist ausserordentlich. - Länder im Angebot22-09-2026
Ich muss immer erstmal nachdenken. Bis ich fertig bin, ist das Meiste gesagt, oft auch schon von jedem. Die Hunde haben gebellt, die Karawane zog weiter. Schulterzuckend und mit einem sarkastischen Lippenstrich zuckele ich hinterher.
- Rezension06-11-2016
Es ist eine Weile her, dass ich "BlackOut" von #MarcElsberg gelesen habe; nach der Lektüre von "Helix" habe ich Zweifel, ob das in meinem Hinterkopf gespeicherte Urteil möglicherweise einer von Betroffenheit getrübten Fehlsichtigkeit geschuldet war.
- 06-09-2016