Christoph Kappes empfiehlt einen „Wissenshappen zum Schnappen“, einen FAZ-Text über die Scholastik als „Hardcore für Leute mit Philosophie-Interesse“. Na, das wäre dann ich.
Bin aber ratlos danach.
Die apokalyptischen Reiter: Thema Ökologie – Dass es nicht so weiter gehen wird, wie bisher, ist jedem klar, die die Augen offen trägt. ABER WIR TUN DOCH WAS!? So denken viele; und müssen ihre Position überprüfen: es wird nicht reichen. Aber auch, dass es nicht reichen wird, wird nicht reichen, denn „wir“ haben nicht nur 1 Problem. Im zweiten Teil des Video Essays „Ö“ wird es, weiter hinten, grundsätzlich.
The Apocalyptic Horsemen
Topic ecology - It is clear to everyone who has his eyes open that things will not go on like this. BUT WE ARE DOING SOMETHING! This is how many people think; they have to review their position: it will not be enough. But also that it won't be enough won't be enough, because "we" don't have only 1 problem.
In the second part of this video essay it becomes, further back, fundamental.
Es gibt viele Ereignisse, Neuerscheinungen, product launches oder Sachverhalte, die mit grossem Ankündigungstamtam aufpoppen. Oft ist das gut, ich kann „uninteressante“, „falsche“ oder „blöde“ Sachen auslassen, diesen Film oder jenes Buch.
Luchterhand veröffentlichte „Leere Herzen“ von Juli Zeh am 13. November.
Viele Journalisten sind dazu übergegangen, die Probleme der SPD als die Probleme eines Martin Schulz zu verkapseln. Na klar, das ist die Logik der politischen Berichterstattung: nicht die Lage ist schwierig, sondern das handelnde Personal ist unfähig. Trainerwechsel!
So ungefähr muss es gewesen sein, und wenn man es einmal zusammenzählt, so hat Yanis Varoufakis (YV) im ersten Halbjahr 2015 vermutlich an die 17einhalb Stunden geschlafen, also insgesamt. Mehr Zeit war nicht, das jedenfalls glauben wir sofort, wenn wir die 600+ Seiten „Adults in the Room“ („Die ganze Geschichte“, bei Kunstmann) zur Seite legen. Whow! Was für ein Buch!
This is no professional translation [qtip:(1)|In my opinion, English should become the EU's first official language. It is therefore only logical that I myself publish my texts in English as well. Unfortunately, my skills are far below the level of my mother tongue. I therefore use the translation engine deepl. com, which has set a new standard for online translations. For quality assurance I have the texts translated back and forth, but Deepl.com is not perfect. In addition, unfortunately, I am not able to recognize all the mistakes nor to judge the linguistic "elegance".]
Sich mit @YanisVaroufakis auseinanderzusetzen hat einen Vor- und einen Nachteil. Soweit ich sehe, ist seine Position am nächsten an den bestehenden Verhältnissen, ohne dabei darauf zu verzichten, eine (ggf. radikale) Alternative zu diesen zu formulieren (und, siehe DIEM25) auch darauf hinzuwirken.
Erst „gestern“ habe ich Yanis Varoufakis aus den Händen gelegt und darüber geschrieben, heute lese ich „Tyll“ von Daniel Kehlmann. Griechenlands (Ex-)Finanzminister heute und Eulenspiegel im 30-jährigen Krieg, die haben nun wirklich nix miteinander zu tun. Und doch gibt es da eine Koinzidenz, bei der ich lachen musste; es war dieses Lachen aus Staunen oder Ungläubigkeit oder „nee, ne?“
Da stehen wir – mit leeren Begriffen. Die Moderne haben wir entsorgt, die Postmoderne erwies sich als Posse, unernsthaft und diffus, und so stehen wir kommentarlos vor Wellen von Disruptionen und Beschleunigung.
Wenn man die Mitte seiner 40er Jahre erreicht hat, wird es aber auch Zeit! Wenn es noch was werden soll, mit der eigenen Karriere, the time is now! Blöd nur, wenn die angestrebten Sessel besetzt sind und, weil die Gesellschaft altert, das Rentenalter sich den 70er Jahren annähert.
Da brrringst Du mich krass
in dem Teufel sei Küch nei.
Mit Deinen Fans sollst Du sorgsam umgehen!
So heisst es im Standard-Lehrbuch „Public Relation - aber richtig“ von @JürgenBraatz (Hamburg 1976: 96). Wie leicht hast Du Deine Leserschaft halbiert, wenn Du einen von ihnen vergraulst?!
facebook ist eine grottige Plattform. Irgendwann war irgendwas, du findest es nie wieder. Das Scrollen in der timeline: a nightmare.
Irgendwann habe ich mal irgendwas über Atomkraft gesagt; gern würde ich nachlesen, was das war, ich finds nicht wieder. Irgendwas, das ich dort gesagt habe, fand die Zustimmung von Markus Roder, der mir dann die Freundschaft anbot.
Dankenswerterweise ist der Koalitionsvertrag durchnummeriert, Zeile für Zeile, es sind 8371. Lebten wir nicht in digitalen Zeiten, dass wäre ein ganz schöner Packen Papier, und als Leser hätten wir einen ersten Eindruck von einem soliden Stück Arbeit, das da vor uns gelegen hätte.