Eine Verfassung? Und nicht „nur” für Deutschland! – grössere Geister sind daran gescheitert. Kein gutes Vorzeichen, auf den ersten Blick. Doch schauen wir etwas genauer hin.
Erstens: Jedes andere Ergebnis wäre mehr als nur erstaunlich gewesen!
Zweitens: Seitdem sind 20 Jahre vergangen.
Drittens: Würde wohl ein weiteres Jahrzehnt vergehen, selbst wenn man sich heute „einig” wäre.
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Erfahrene Konferenzteilnehmer wissen: wenn es gut geht, gab es einen wertvollen Vortrag, mit Glück zwei. Plus viel Mittelmass mit mässigem Nutzwert und ein paar liefen „unter ferner“.
So bemessen übertraf die Konferenz alle Erfahrung: Wenigstens fünf von 18 Vorträgen fand ich hervorragend und auch am „Mittelmass“ entwickelte ich zumeist mehr Interesse als erwartet.
In der Henrich Böll-Stiftung, Berlin, diskutierten Elizabeth Zerowsky (contributing Writer – NYTimes Magazine) und Holger Stark (Stv.ChRed. die ZEIT), geführt von dem, sagen wir, meinungsstarken Moderator Joshua Yaffa (Writer in residence, Bart College Berlin, contributing writer New Yorker), über „Reporting the Far Right/Berichterstattung über die extreme Rechte”, also über die journalistische Aufgabe, Strategie und Taktik.
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